Zyklusentwicklung

Die Zyklusentwicklung ist eine Methode um den Dekontaminationsprozess ideal auf die Umgebungsbedingungen und die jeweilige Beladesituation abstimmen zu können, die für den Prozesserfolg notwendig sind.

Die Zyklusentwicklung dient für eine effektive und erfolgreiche Dekontamination und definiert die Menge des verdampften H₂O₂ und die Dauer des Dekontaminationsprozesses.

Eine professionelle Zyklusentwicklung beinhaltet:

  • Die Mitgestaltung bei der möglichen Beladesituation
  • Die Bestimmung von Risikozonen wie z.B. Materialbeschaffenheit
  • Die Festlegung der Worst Case Punkte
  • Die Auslegung von chemischen und biologischen Indikatoren
  • Die Vermeidung von Kondensat an kritischen Stellen

Optional bei Raumdekontamination: CFD Simulation bei Projektstart.

Trocken versus nass 
  - ein Ergebnis der Zyklusentwicklung

H₂O₂ Kondensation entsteht immer, wenn an Oberflächen eine Taupunktunterschreitung 
(Kondensationspunkt) stattfindet. Ob Kondensat ausgeschieden wird (nasser Prozess) ist ein physikalisches Ergebnis und ist generatorunabhängig.

Für die Vermeidung von Kondensat ist der Begasungszyklus ausschlaggebend. Zur Kondensatsvermeidung oder die rasche Beseitigung von Kondensat können spezielle Strömungstechniken eingesetzt werden.
Trocken gefahrene Prozesse können grundsätzlich materialschonender und gleichzeitig mit einer höheren Gaskonzentration durchlaufen werden, wodurch sich die Zykluszeiten reduzieren.

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